© 2019 Tobias PM Schneid
TOBIAS PM SCHNEID
„Beautiful Harmonizer“ (2009/10) Besetzung: 3.3.3.3-4.3.2.1-2Perc-1Hrf-1Pno-strings Dauer: ca. 12 min Tonträger: SWR Verlag: peermusic Hamburg / New York
„beautiful harmonizer “ rhapsodic variations for clarinet and orchestra (2009/10) „beautiful harmonizer“ – „Schönheit“ und „Harmonie (Harmonik)“ zwei Begriffe, die im Bereich der zeitgenössischen Musik mitunter äußerst kritisch gehandhabt werden, sind Ausgangspunkt dieser Komposition. Ein „Harmonizer“ ist ein elektronisches Gerät das einem Ton ein oder mehrere Intervalle hinzufügt, und damit eine melodischen Linie durch harmonische Mixturen erweitert und das klangfarbliche Spektrum dadurch deutlich bereichert. Dieses Prinzip ist grundlegend in den Kompositionsprozeß mit eingebunden. So sind beispielsweise die Orchesterklarinetten häufig als derartige „Harmonizer“ der melodischen Linien des Soloinstrumentes zu hören. Die Idee der Mixturen (also der Sequenzierung einer gleichbleibenden Klangstruktur) sind für weite Teile des Orchestersatzes prägend. Der Rückgriff auf tonale Dreiklangsstrukturen ist einerseits auf Grund der besseren akustischen Ortung und Unterscheidbarkeit dieser Klänge innerhalb verschiedener Zeitachsen erfolgt, andererseits aber auch, weil die „Schönheit“ dieser Klänge (trotz der historischen Besetzheit) durchaus nicht als „verbraucht“ empfunden wird, sondern Ansatz zu individuellem Umgang damit ist. Ein Art verrückt gewordenes Orchestrion, das durch seinen mitunter allusiven Charakter mit augenzwinckerndem Ernst die Vielschichtigkeit zeitgenössischen Daseins zu reflektieren sucht.
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„Beautiful Harmonizer“ (2009/10) Besetzung: 3.3.3.3-4.3.2.1-2Perc-1Hrf-1Pno-strings Dauer: ca. 12 min Tonträger: SWR Verlag: peermusic Hamburg / New York
„beautiful harmonizer “ rhapsodic variations for clarinet and orchestra (2009/10) „beautiful harmonizer“ – „Schönheit“ und „Harmonie (Harmonik)“ zwei Begriffe, die im Bereich der zeitgenössischen Musik mitunter äußerst kritisch gehandhabt werden, sind Ausgangspunkt dieser Komposition. Ein „Harmonizer“ ist ein elektronisches Gerät das einem Ton ein oder mehrere Intervalle hinzufügt, und damit eine melodischen Linie durch harmonische Mixturen erweitert und das klangfarbliche Spektrum dadurch deutlich bereichert. Dieses Prinzip ist grundlegend in den Kompositionsprozeß mit eingebunden. So sind beispielsweise die Orchesterklarinetten häufig als derartige „Harmonizer“ der melodischen Linien des Soloinstrumentes zu hören. Die Idee der Mixturen (also der Sequenzierung einer gleichbleibenden Klangstruktur) sind für weite Teile des Orchestersatzes prägend. Der Rückgriff auf tonale Dreiklangsstrukturen ist einerseits auf Grund der besseren akustischen Ortung und Unterscheidbarkeit dieser Klänge innerhalb verschiedener Zeitachsen erfolgt, andererseits aber auch, weil die „Schönheit“ dieser Klänge (trotz der historischen Besetzheit) durchaus nicht als „verbraucht“ empfunden wird, sondern Ansatz zu individuellem Umgang damit ist. Ein Art verrückt gewordenes Orchestrion, das durch seinen mitunter allusiven Charakter mit augenzwinckerndem Ernst die Vielschichtigkeit zeitgenössischen Daseins zu reflektieren sucht.
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„beautiful harmonizer “ rhapsodic variations for clarinet and orchestra (2009/10) „beautiful harmonizer“ – „Schönheit“ und „Harmonie (Harmonik)“ zwei Begriffe, die im Bereich der zeitgenössischen Musik mitunter äußerst kritisch gehandhabt werden, sind Ausgangspunkt dieser Komposition. Ein „Harmonizer“ ist ein elektronisches Gerät das einem Ton ein oder mehrere Intervalle hinzufügt, und damit eine melodischen Linie durch harmonische Mixturen erweitert und das klangfarbliche Spektrum dadurch deutlich bereichert. Dieses Prinzip ist grundlegend in den Kompositionsprozeß mit eingebunden. So sind beispielsweise die Orchesterklarinetten häufig als derartige „Harmonizer“ der melodischen Linien des Soloinstrumentes zu hören. Die Idee der Mixturen (also der Sequenzierung einer gleichbleibenden Klangstruktur) sind für weite Teile des Orchestersatzes prägend. Der Rückgriff auf tonale Dreiklangsstrukturen ist einerseits auf Grund der besseren akustischen Ortung und Unterscheidbarkeit dieser Klänge innerhalb verschiedener Zeitachsen erfolgt, andererseits aber auch, weil die „Schönheit“ dieser Klänge (trotz der historischen Besetzheit) durchaus nicht als „verbraucht“ empfunden wird, sondern Ansatz zu individuellem Umgang damit ist. Ein Art verrückt gewordenes Orchestrion, das durch seinen mitunter allusiven Charakter mit augenzwinckerndem Ernst die Vielschichtigkeit zeitgenössischen Daseins zu reflektieren sucht.
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