© 2019 Tobias PM Schneid
TOBIAS PM SCHNEID
„Cascando II“ (1993/94) Besetzung: Vc, Klar, Pno, ad hoc Spieler Dauer: ca. 20 min Tonträger: NDR, span. Rundfunk | Talking Music Verlag: peermusic, New York / Hamburg
„Cascando II“ für Violoncello, Klarinette, Klavier und Verstärker ad lib. Ausgangspunkt der Komposition ist der emotionale Dualismus in Samuel Beckett´s gleichnamigem Stück einerseits, und der reduktionistisch-strukturierte Umgang mit profanem Kompositionsmaterialien andererseits. Ich war schon immer fasziniert davon, wie Samuel Beckett und auch Thomas Bernhard mit vollkommen alltäglichem (auch tradiertem) Wortschatz – also nahezu ohne Neologismen – allein durch die Kraft neuartiger Strukturierung, zu neuen Ausdrucksformen gelangen. Auch im musikalischen Bereich sogenannt „verbrauchtes“ oder tradiertes Material muß nicht notwendigerweise ausgegrenzt, sondern eher in kompositorisches Denken neu miteinbezogen, und in einen andersartigen Kontext gesetzt werden. Gerade dadurch wird die scheinbare Abgenutzheit (und die damit verbundene fehlende Reflexionsfähigkeit) eines Phänomens konterkariert, und zwingt zu neuer kreativen Auseinandersetzung damit. In „cascando II“ kann der Zuhörer also über höchst unterschiedliche akustische Wegwurzeln „stolpern/fallen“, die – separat betrachtet/gehört - merkwürdig disparat wirken mögen, in ihrer Gesamtheit aber alle demselben Baum angehören.
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„Cascando II“ (1993/94) Besetzung: Vc, Klar, Pno, ad hoc Spieler Dauer: ca. 20 min Tonträger: NDR, span. Rundfunk | Talking Music Verlag: peermusic, New York / Hamburg
„Cascando II“ für Violoncello, Klarinette, Klavier und Verstärker ad lib. Ausgangspunkt der Komposition ist der emotionale Dualismus in Samuel Beckett´s gleichnamigem Stück einerseits, und der reduktionistisch- strukturierte Umgang mit profanem Kompositionsmaterialien andererseits. Ich war schon immer fasziniert davon, wie Samuel Beckett und auch Thomas Bernhard mit vollkommen alltäglichem (auch tradiertem) Wortschatz – also nahezu ohne Neologismen – allein durch die Kraft neuartiger Strukturierung, zu neuen Ausdrucksformen gelangen. Auch im musikalischen Bereich sogenannt „verbrauchtes“ oder tradiertes Material muß nicht notwendigerweise ausgegrenzt, sondern eher in kompositorisches Denken neu miteinbezogen, und in einen andersartigen Kontext gesetzt werden. Gerade dadurch wird die scheinbare Abgenutzheit (und die damit verbundene fehlende Reflexionsfähigkeit) eines Phänomens konterkariert, und zwingt zu neuer kreativen Auseinandersetzung damit. In „cascando II“ kann der Zuhörer also über höchst unterschiedliche akustische Wegwurzeln „stolpern/fallen“, die – separat betrachtet/gehört - merkwürdig disparat wirken mögen, in ihrer Gesamtheit aber alle demselben Baum angehören.
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„Cascando II“ für Violoncello, Klarinette, Klavier und Verstärker ad lib. Ausgangspunkt der Komposition ist der emotionale Dualismus in Samuel Beckett´s gleichnamigem Stück einerseits, und der reduktionistisch-strukturierte Umgang mit profanem Kompositionsmaterialien andererseits. Ich war schon immer fasziniert davon, wie Samuel Beckett und auch Thomas Bernhard mit vollkommen alltäglichem (auch tradiertem) Wortschatz – also nahezu ohne Neologismen – allein durch die Kraft neuartiger Strukturierung, zu neuen Ausdrucksformen gelangen. Auch im musikalischen Bereich sogenannt „verbrauchtes“ oder tradiertes Material muß nicht notwendigerweise ausgegrenzt, sondern eher in kompositorisches Denken neu miteinbezogen, und in einen andersartigen Kontext gesetzt werden. Gerade dadurch wird die scheinbare Abgenutzheit (und die damit verbundene fehlende Reflexionsfähigkeit) eines Phänomens konterkariert, und zwingt zu neuer kreativen Auseinandersetzung damit. In „cascando II“ kann der Zuhörer also über höchst unterschiedliche akustische Wegwurzeln „stolpern/fallen“, die – separat betrachtet/gehört - merkwürdig disparat wirken mögen, in ihrer Gesamtheit aber alle demselben Baum angehören.
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