© 2019 Tobias PM Schneid
TOBIAS PM SCHNEID
„Sechs Bagatellen für Klavier solo“ (2011) Besetzung: Pno Dauer: ca. 12 min Tonträger: CD NEOS Verlag: peermusic, Hamburg / NY
6 Bagatellen für Klavier Die kurze, mit je eigener Charakteristik versehene Form der Bagatellen ist in Ihrer Klarheit oftmals aussagekräftiger und klarer, als ein verschiedene Teile ineinander verwebendes großformales Gebilde. In diesem Sinne sind die Bagatellen für Klavier entstanden. Kleine, ein - bis dreiminütige Miniaturen, mit je eigener musikalischer Persönlichkeit, die oftmals auch an individuelle klaviertechnische Spielweisen und kompositorische Verfahrensweisen gekoppelt sind. So ist Nr. I eine Art polytonaler Invention, die durchaus Assoziationen an Bach hervorrufen kann/soll. Nr. II – „Spaziergang mit Beckett und Bernhard“ – thematisiert deren künstlerische Eigenart, variierend immer wieder um dieselbe Konstruktion zu kreisen, und ihr dadurch eindringliche Unerbittlichkeit zu verleihen (Bernhard: „Auslöschung“; Beckett „Cascando“) Die III. Bagatelle thematisiert zwei diametral entgegengesetzte Klanglichkeiten: eine durch sehr kurze Notenwerte charakterisierte Staccatissimo-Ebene, die auf eine sich permanent verändernde Klangfläche aus Liegetönen trifft. Nr. IV: eigentlich eher eine hochvirtuose Oktavenetüde Nr. V - „Polytonal Loops“ übertitelt – besteht aus einer dreimal wiederholten 36taktigen, polytonalen – soll heißen, in verschiedenen Tonarten gleichzeitig übereinander gelagerten - Klangfolge, die je Wiederholung jeweils neu zu interpretieren ist: wird beim ersten Male, die eingängige Melodie der rechten Hand hervorgehoben, so kann beim zweiten Male eher die Basssequenz dominieren. Ist die Gesamtstruktur einer Folge zunächst eher legato gespielt, kann diese beim nächsten Male ins Staccato umschlagen etc. Nr. VI „Eistropfen“: bei der Komposition der 6. Bagatelle, war das Bild, in unterschiedlichen Geschwindigkeiten in eine Regentonne fallender Eistropfen, bestimmend. Die Bagatelle wird von kleinen Trabanten – Prolog und Epilog benannt – umgeben.
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„Sechs Bagatellen für Klavier solo“ (2011) Besetzung: Pno Dauer: ca. 12 min Tonträger: CD NEOS Verlag: peermusic, Hamburg / NY
6 Bagatellen für Klavier Die kurze, mit je eigener Charakteristik versehene Form der Bagatellen ist in Ihrer Klarheit oftmals aussagekräftiger und klarer, als ein verschiedene Teile ineinander verwebendes großformales Gebilde. In diesem Sinne sind die Bagatellen für Klavier entstanden. Kleine, ein - bis dreiminütige Miniaturen, mit je eigener musikalischer Persönlichkeit, die oftmals auch an individuelle klaviertechnische Spielweisen und kompositorische Verfahrensweisen gekoppelt sind. So ist Nr. I eine Art polytonaler Invention, die durchaus Assoziationen an Bach hervorrufen kann/soll. Nr. II – „Spaziergang mit Beckett und Bernhard“ – thematisiert deren künstlerische Eigenart, variierend immer wieder um dieselbe Konstruktion zu kreisen, und ihr dadurch eindringliche Unerbittlichkeit zu verleihen (Bernhard: „Auslöschung“; Beckett „Cascando“) Die III. Bagatelle thematisiert zwei diametral entgegengesetzte Klanglichkeiten: eine durch sehr kurze Notenwerte charakterisierte Staccatissimo-Ebene, die auf eine sich permanent verändernde Klangfläche aus Liegetönen trifft. Nr. IV: eigentlich eher eine hochvirtuose Oktavenetüde Nr. V - „Polytonal Loops“ übertitelt – besteht aus einer dreimal wiederholten 36taktigen, polytonalen – soll heißen, in verschiedenen Tonarten gleichzeitig übereinander gelagerten - Klangfolge, die je Wiederholung jeweils neu zu interpretieren ist: wird beim ersten Male, die eingängige Melodie der rechten Hand hervorgehoben, so kann beim zweiten Male eher die Basssequenz dominieren. Ist die Gesamtstruktur einer Folge zunächst eher legato gespielt, kann diese beim nächsten Male ins Staccato umschlagen etc. Nr. VI „Eistropfen“: bei der Komposition der 6. Bagatelle, war das Bild, in unterschiedlichen Geschwindigkeiten in eine Regentonne fallender Eistropfen, bestimmend. Die Bagatelle wird von kleinen Trabanten – Prolog und Epilog benannt – umgeben.
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6 Bagatellen für Klavier Die kurze, mit je eigener Charakteristik versehene Form der Bagatellen ist in Ihrer Klarheit oftmals aussagekräftiger und klarer, als ein verschiedene Teile ineinander verwebendes großformales Gebilde. In diesem Sinne sind die Bagatellen für Klavier entstanden. Kleine, ein - bis dreiminütige Miniaturen, mit je eigener musikalischer Persönlichkeit, die oftmals auch an individuelle klaviertechnische Spielweisen und kompositorische Verfahrensweisen gekoppelt sind. So ist Nr. I eine Art polytonaler Invention, die durchaus Assoziationen an Bach hervorrufen kann/soll. Nr. II – „Spaziergang mit Beckett und Bernhard“ – thematisiert deren künstlerische Eigenart, variierend immer wieder um dieselbe Konstruktion zu kreisen, und ihr dadurch eindringliche Unerbittlichkeit zu verleihen (Bernhard: „Auslöschung“; Beckett „Cascando“) Die III. Bagatelle thematisiert zwei diametral entgegengesetzte Klanglichkeiten: eine durch sehr kurze Notenwerte charakterisierte Staccatissimo-Ebene, die auf eine sich permanent verändernde Klangfläche aus Liegetönen trifft. Nr. IV: eigentlich eher eine hochvirtuose Oktavenetüde Nr. V - „Polytonal Loops“ übertitelt – besteht aus einer dreimal wiederholten 36taktigen, polytonalen – soll heißen, in verschiedenen Tonarten gleichzeitig übereinander gelagerten - Klangfolge, die je Wiederholung jeweils neu zu interpretieren ist: wird beim ersten Male, die eingängige Melodie der rechten Hand hervorgehoben, so kann beim zweiten Male eher die Basssequenz dominieren. Ist die Gesamtstruktur einer Folge zunächst eher legato gespielt, kann diese beim nächsten Male ins Staccato umschlagen etc. Nr. VI „Eistropfen“: bei der Komposition der 6. Bagatelle, war das Bild, in unterschiedlichen Geschwindigkeiten in eine Regentonne fallender Eistropfen, bestimmend. Die Bagatelle wird von kleinen Trabanten – Prolog und Epilog benannt – umgeben.
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